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Opossum

6 August @ 20:45 - 21:30

 

  • Aufführungen : Bei der Plage des Six Pompes ☞ noch zu bestätigen, Infos folgen

 

Diese Kreation wird eine Art sein, die vergehende Zeit auszutreiben, alle Rollen zu spielen, die man uns nicht gegeben hat, das auszusprechen, was schon zu lange innen brennt, und den Staub auf den bis hierher mitgeschleppten Erinnerungen zu hinterlassen.

 

Eine Aufführung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt, die den aktuellen Ereignissen und dem täglichen Leben der Menschen folgt, verbunden durch einen roten Faden, einen fiktiven Ort und einen Sessel, der das weiche und gemütliche Zuhause symbolisiert. Diese Aufführung lehnt sich an die Erzählform der Fernsehserie an und bemüht sich, den zuschauenden Kunden in Atem zu halten.

 

Die Charakter entstehen aus einfachen Accessoires, die im Sessel versteckt oder direkt vom Publikum geliehen werden, das sich abwechselnd als Komplize, Zuschauer, Gefangener oder Entscheidungsträger sehen wird.

 

Um sich in einer eigenen Handschrift für die Strasse und ihre für Improvisation geeignetes Spielfeld einzuschreiben, werden die während der Aufführung manipulierten Objekte die Besonderheit haben, dass sie nur vom Publikum oder dem für die Aufführung gewählten Raum ausgeliehen werden. Es sind diese Gegenstände, die zwischen Wahnsinn und Fantasie die verschiedenen Charakter zum Leben erwecken werden.

 

Das Hin und Her zwischen Gabatcho und den verschiedenen Charakter, die er spielen wird, zeigt seine Zerbrechlichkeit und seine Entschlossenheit, diese Geschichte bis zum Ende durchzuziehen.

 

Opossum wird eine Kreation sein, die Brücken zwischen heute und gestern bilden möchte. Der Staub und die Schätze, die es birgt. So wie man auf dem Dachboden seiner Eltern nachforscht und vergessene Erinnerungen ausgräbt, so baut Opossum seine Ästhetik um das Alte, das Retro, das Altmodische und wertet diese Eigenart gleichzeitig auf.

 

Die gesamte Dramaturgie des Stücks wird sich um ein zentrales Objekt – ein Bühnenbild – herum aufbauen: der Sessel.

 

Dieser wird in jeder Ecke „Verstecke“, Überraschungen, Unfälle und eine Art sich zuenfalten verbergen, die dafür sorgt, dass er am Ende nicht mehr nur ein Sessel ist.

 

  • Genre: Strassentheater und Clowns
  • Publikum: Alle

 

  • Konfiguration: stationär
  • Besetzung:
  • ✴︎ Nikola Chauvancy – Spiel
  • ✴︎ Morgane Mellet – Inszenierung
  • ✴︎ Magali Pasquier und Laetitia Fistarol – abwechselnd

 

 

📷 Maïna Loat